Kontrolle & Soziales Leben

ich möchte die Kontrolle behalten über mich und mein Leben. loslassen, sehen was kommt, erstmal das hier und jetzt richtig machen und dann morgen zu sehen, was davon bestehen bleibt, macht mir Angst. ich weiß, ich kann es nicht lenken, aber es laufen lassen auch nicht. ich möchte wissen, was mir bevorsteht, es mehr planen können, das gibt mir Sicherheit. dann weiß ich, was sein könnte, was wahrscheinlich sein wird.

ich bin so müde von allem. die Arbeit streßt mich, besser gesagt, ich mache mir Selbst den Streß, das ich gut sein muß. Ergebnisse vorweisen. härter arbeiten. ich schlafe zu wenig, meine Erkältung entläßt mich nicht aus ihren Fängen . ausgebrannt und leer. das nächte Wochenende wird mir gehören. abschalten, gammeln und abends weggehen. aber den Tag über für mich selbst genießen. es ist länger her. ständig hatte ich Besuch oder war zu Besuch. es ist schön. aber kein erholendes Wochenende. dieses ist verplant. das nächte wird anders.
dem Drang wiederstehen, um jeden Preis etwas machen zu müssen. damit ich mich besser fühle. unter Menschen zu sein. mich mit ihnen vergleichen, weil sie so ein erschöpfendes Sozialleben haben , während ich in meinem Kämmerlein sitze. stilll. allein. panik aufkommend.

ich muß die Pause Taste für eine Weile drücken.
14.9.06 07:26


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zu alt fürs Leben...

...fühlte ich mich am gestrigen abend. die Panik kroch meien Nacken hoch und streckte ihre Fühler nach meinen Gedanken aus. im Studium kam ich die ganze Zeit flott voran, nur vor en mündlichen Prüfungen brach ich ein. ich drückte mich lange davor. aus Angst. ich endete in der Depression. aber men Weg kämpfte ich mir raus. unter vielen Tränen, Angstzuständen und Selbstverletzungen. ich habe sie hinter mir.
aber es bleibt, das ich länger brauche als andere. werde ich dann noch einen Job finden? wie wird es sein? sicher bin ich nun am Ende, stehe im Labor , die Arbeit zieht an meinen Nerven, saugt ein wenig an meiner Lebenskraft.

Dazu mein Freund. 500km trennen uns. und meine Illusion nach dem Studium zu ihm zu ziehen und dort Arbeit zu suchen, zerbrach gestern in tausend Scherben. er hat auf Bachelor gewechselt. und wo er nun in einem Jahr seinen Master macht, weiß ernicht. ich möchte nicht hinziehen in seine Stadt, wenn er dort wegzieht. und mir hier einen Job suchen, eine Doktorarbeit? das würde uns auf weiteree 3 Jahre Fernbeziehung festlegen. ich weiß nicht weiter.
26. und noch keine richtig feste Bindung. mh. doch. eine feste Bindung. aber nur immer für Wochenenden. auf unbestimmte Zeit.

Die Ungewißtheit frißt mich auf. was wird sein?
13.9.06 07:29


Träumers Träume

das Wochenende wär schön. ich fühle mich noch ganz in die Erinnerungen eingedeckt. mein bester Freund war zu Besuch und den Samstag verbrachten wir bei Barna. ich fühlte mich zehn Jahre zurückversetzt. ein Wodka-Abend, der bis in die frühen morgenstunden reichte. wir lachten viel, erzählten viel, und ärgerten viel. und am Sonntag diese allbekannte Müdigkeit von zu wenig Schlaf.
so sah mein Leben noch vor zehn Jahren aus. die Wochenenden in der Gesellschaft von Freunden verbracht, die Abende der Woche allein genossen. es war mein Leben und ich war zufrieden. bis der Bruch kam. der alles zum Einsturz brachte, was ich versuchte draußen zu behalten. langsam kroch er mit deinen Tentakeln schon immer durch mein Leben, oft spürte ich ihn, wie er mir die Luft abschnürte, doch ich versuchte ihn zu ignorieren. bis dahin. dann ging es nicht mehr. Seit dieser Zeit immer mehr Rückzug vor anderen, der Kampf in mir selbst hat sich selbst mehr und mehr entfacht. ich löste mich von kindlichen Vorstellungen und sah weniger blind auf einiges, aber viel zu blind auf anderes.

die samstag Nacht hat den Schmerz und die Schönheit meines Lebens damals mir wieder aufgezeigt. aber ich weiß nicht, ob es gut ist.
12.9.06 07:29


Neid

eine Erkältung habe ich mir eingefangen. sie läßt meinen Körper schwitzen und benebelt meine Sinne. ich kann nicht mehr klar denken. gewürzt wird das ganze mit dem Paranormalen aus Buffy Folgen. ich fühle mich, als wäre ich woanders.
und ich vermisse ihn. ich werde neidisch. gerade haben wir telefoniert. ich hpörte die vielen Stimmen seiner DSA Freunde im Hintergrund. der Wunsch nach Geselligkeit, das Verlangen nach mehr Freunden stieg in mir auf. doch es erscheint unerreichbar fern. allein sitz ich hier. könnte etwas machen. doch wäre es allein vollbracht. ich bekomme Sehnsucht. nach etwas, dass ich nicht habe. neid.
8.9.06 20:15


Kindheit...

...in letzter Zeit überwältigen mich die Erinnerungen an sie. wie Nebelschleier tauchen sie langsam aus dem Vergessen aus und formen sich zu Szenen. in mir kocht eine Wut dann hoch. eine Wut auf meine Mutter. ihr unsagbares Verhalten. ständig motzen, schreien, laut sein...und dann Stille und Ignoranz. das erstere konnte man über sich ergehen lassen. das zweitere war das schlimmeste. ich traute mich nicht aus dem Zimmer. die Angst vor ihr schnürte mir alles zu. und mit einem Fingerschnipsen Tage später ohne Erklärung war alles wieder gut. sie verhielt sich wieder normal. ich verstand gar nichts.
eine Maske der Freundlichkeit trug sie, wenn Freunde im Haus waren. doch kaum waren sie dem Blick entschwunden, drehte sie sich um, man sah ihren Zorn und alles brach aus ihr raus. ihre Unmut übers Leben ließ sie aus an mir.
ständig hielt sie wor, wie schlecht sie behandelt worden war. so woltle sie nicht sein. nein. aber sie war so. war sie noch schlimmer? veränderungen , besonders an isch selbst, sind kraftraubend. sie hat nicht gekämpft. sie hat der Wut in ihr freien lauf gelassen, all ihren Launen, all ihren Depressionen. nicht gegen sich. sondern gegen die Kinderrichtend.
ihr Leben hat sie selbst gewählt. sie hatte es in ihrer Hand. sie hätte es verändern können. statt nur zu jammern. kämpfen können. aber sie hat es nicht. und nun muß ich einen doppelten Kampf kämpfen.
einen gegen mich selbst, denn ihr Erbe hat sie mir hinterlassen. ihre Saat gestreut.
und einen gegen sie. denn noch immer ist sie blind. sie begreift nicht ,wie sie war. das sie so war, wie sie nie sein wollte. sie ist kalt, hart und egoistisch.
6.9.06 16:49


Traumwelt und die Ketten der Realität

Seit längerem hatte ich heute endlich einmal einen angenehmeren Traum. Angenehm aber nicht völlig frei. Es gelingt mir nie, völlig frei in Träumen zu agieren. Die Ketten der Realität ziehen immer an meinen Füßen und Händen und schaffen mir selbst im Traum ein Gewissen. was sich quälend über mich ausbreitet.
dennoch versuche ich die schönen seiten auf mich wirken zu lassen. schon bald werden sie verblasst sein.
ich traf nette menschen. sie mochten mich. manche kanten mich. und ich sie. ich fühlte mich zu ihnen hingezogen. hätte gern Geborgenheit von ihnen erfahren, Liebe, Dasein,Halt und wilde Knutschereien. doch mein Traumgewissen schrie laut auf, bei dem Bedrüfnis. einen Freud habe ich an meiner Seite. es geht nicht. du darfst es nicht. es wäre untreu. und so fand ich mich in einer Welt vor Begierde und Schmerz, Sehnsucht und Leid, Liebe und ungestilltem Verlangen wieder.

nur zur Hälfte schön...
6.9.06 07:31


Hand an der Kehle

Da ist sie wieder. Die Hand die sich um meinen Hals legt und langsam zudrückt. mein kehlkopf begint zu schmerzen, ich schlucke trocken und die luft wird beklemmend eng.
gleichzeitig lodert in meiner brust das feuer. kriecht in meinen bauch und verneblt meine gedanken. wut. hass färben mir die seele schwarz.
logisches denken als gegensteuernde waffe.
ruhiger atmen.

heute war eigentlich unser gemeinsamer abend. einmal in der woche. damit man sich nicht aus den augen über die entfernung verleirt, skypen. doch gestern verschob er aus auf gestern. denn er müsse heute sich mit seinem freund treffen. wichitge sachen für die uni endlich machen. das verstand ich. auch wenn es mich ein wenig überrumpelt hat, da der abend anders geplant war.
nun ruft er mich an. sie waren essen. gehen nun zu dem freund , um da weiterzukommen. mir ist bewußt, dort wird film geguckt und getrunken. und dafür verschiebt er es? für fressen und saufen? eine fadenscheinige begründung vorschicken? es macht mich wütend. für uni, ja. aber erst wichtigkeit angeben und dann sich nur amüsieren...
zähneknirschen....
5.9.06 22:34


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