Abgrund

Ich fühle mich besser beim morgendlichen aufstehen. die müdigkeit läßt nach, mein körper fühlt sich nicht mehr gänzlich schwach und der ein oder andere klare Gedanke durchströmt mein Hirn.
es gibt viel was ich machen möchte. doch dies in nur einer Woche unterzubringen ist schwer. lesen, spielen, experimentieren, Bass üben, Sport treiben, Freunde treffen. wo vorher schwarze Löcher des Nichts waren, sind sie nun ausgestopft. gefüllt wage ich nicht zu schreiben. denn soweit bin ich noch icht, alles wirklich zu er-leben, zu genießen. nein. nur sind es erst ablenksmittel. hilfmittel. aber noch streßen sie mich nicht. ich muß entscheiden, was ich weglasse.
ich habe angst zu fallen. in schwarze löcher. das meine Jände isch nciht mehr festkrallen können am rand. mir scheint, ich stehe täglich neben dem Abgrund, aber ich sehe ihn nicht. ich will ihn nicht sehen. überdecke ihn mit blättern. um bei der ersten unachtsamkeit zu stürzen....
5.9.06 07:38


Werbung


Schafsfell

Meine Beine sind schwer und mein Kopf fühlt sich müde. Gedanklich fühle ich mich freier, nicht mehr so sehr von Mauern begrenzt, auch wenn es mir nur allzu oft noch die Kehle durchschnührt.
Die Laborarbeit macht mir Spaß. Selbst hätte ich es nicht geglaubt. Ja, ich fühle mich schon ein wenig unterfordert. dachte ich. aber nein. es ist eher der Drang etwas tun zu müssen. die Projekte laufen nur langsam an. zu oft sitze ich dort einfch nur rum und warte. ich habe Angst. angst, es könne nicht reichen. für eine gute Note. ich möchte mehr tun. mehr Aufgaben. aber ob ich die noch bewältigen würde?
es regnet. ich mag den Regen. mag es, drinnen zu sitzen bei einer Tasse Kakao, das Schafsfell zwischen meinen Zehen zu spüren und vor meinen Augen die bunten beweglichen Bilder auf dem Fernseher gebannt zu verfolgen.
von draußen dringt die Stimme meiner Mutter zu mir herein. sie redet wieder mit meinen Meerschweinchen. immer wieder das selbe. ich rede auch mit ihnen. aber nicht so. ständig sagt sie nur, es gäbe nichts zu fressen. sie müßten gar nicht so zu schauen. sie schauen auch nicht so. sie fiepsen, wenn sie etwas wollen. aber meist machen sie es nicht, wenn ich vorbeikomme. dann schauen sie mich mit ihren Knopfaugen an und lassen sich ihr Kinn kraulen.
heute abend werd ich früher schlafen. zuvor mich auf mein Fell kuscheln. Buffys Leid verfolgen. ebay durchstöbern. und..endlich wieder richtig duschen. denn heute wurden die Fäden gezogen. kein halbherziges Geplansche mehr in der Wanne.
4.9.06 17:44


Sehnsucht...

...umgreift sanft mein Herz.
Dieses Wochenende war ich bei IHM. Hier, 500km weiter von meiner Heimat entfernt. Heute werde mich meine Schritte wieder nach Hause führen. Sehnen tue ich mich ein wenig nach dem allein sein. nach dem Tun was ich möchte. auch wenn ich die Zeit mit Ihm sehr genieße. Wenn in diesen Monaten auch immer nur auf der Durchreise.Er ist mein Ankerpunkt. die glatte See in meinem Leben und gleichzeitig auch der tobenste Sturm.

Leben. ich möchte es einsaugen, in vollen Zügen. nicht mehr draußen aussperren. mich einsperren. an manchem Tag gelingt mir das. an anderen träume ich lieber vom Unerreichbaren. Barna's Gegenwart holt mich in Realitäten. Zeigt mir, zu feiern. Hier zu sein. Nicht in allein in Traumwelten zu flüchten. In Angstwelten. In Fantasiewelten. Auch wenn wir erst wenig voneinander wissen, so knüpft sich langsam ein näheres Band zwischen uns. Wir haben noch viel vor. gemeimsam.

Schatten. sind jedoch noch immer da. sie lauern im Dunkel. meines Herzens. der Welt da draußen. in jedem, der mir begegnet. ich möchte sie zurücktreiben. aber nicht gänzlich verbannen. nein. denn ohne schatten, wer weiß da schon das Licht zu schätzen? ein Kampf erzeugt jedoch stets nur eine Gegenwehr. viele von ihnen sollte ich auflösen, sie blenden mit der Lampe, das sie zurückweichen, sie pfählen, dass sie zu Staub zerfallen. andere helfen mir zu erkennen, wer ich bin. was meine Ängste sind. was meine Grenzen sind. nicht nähren. aber behalten das es sie gibt.

ruhiger. fühle ich mich. nicht mehr so sehr gestreßt. aber ist dies nur die Ruhe vor dem Sturm? Schlummert etwas in mir, was jetzt gerade nur seine Kräfte sammelt, um mich niederzuringen? in mir zu toben? mich zu schwindeln? Oder bin ich wirklich für diese monate ruhiger geworden? ich weiß es nicht. Und ich habe ein wenig Angst davor, auf erstes zu stoßen. zu fallen.

es ist Sonntag. Zeit zu genießen. Zeit zu tun, was ich möchte. Zeit zu entspannen. zu leben.
3.9.06 09:50


gestern...heute...morgen...

...war ein schöner Tag.
Ich habe selbst das Gefühl, dass ich mir in manchen Dingen weniger Streß mache. Im Labor muß nicht alles perfekt sein. Und ich muß nicht immer hetzen, um pünktlich zu kommen. Fünf Minuten zu spät sind tolerierbar.
Dennoch reißen Panikattacken an mir. Einfach so. VWeil es gerade einigermaßen läuft? Weil es so nicht sein kann?
Wer weiß, wie lange diese Entspanntheit noch anhält.

Gestern...
...war ich bei Barna. Haben zusammen bei Beck's Chilled Orange Filme und Buffy geguckt. Und wenigstens dieses Mal war er ebenso müde wie ich. Ich mag ihn. Er hat etwas von einem großen Teddybär. Zum knuddeln.

Heute...
...kam ich erst spät nach hause. und gönne mir einen Abend für mich. Fernsehen. Lesen. Lange duschen. Essen. nicht streßen lassen. und nicht auf andere eingehen.

Morgen...
...fahre ich nach Aachen. Zu meinem Freund. Lang ist es her. 3 wochen abstinenz. ich beginnge eigenständiger zu werden. ich freue mich, auch wenn es eine kurze Zeit werden wird.
Ich habe einen Traumfänger geschenkt bekommen. Genen die Alpträume. Sollen sie sich in seinem feinmaschigen Netz verfangen. Wenn ich kürzer schlafe, sind die Träume weniger schlimm.
31.8.06 21:32


Hexenzauber

Mein Wochenende war sehr gemischt. Eine Abwechslung von schwarz und weiß.
Der Freitag abend stand mir alleine bevor. Also rief ich meinen besten Freund an, ob er das Wochenende vorbeikommen möchte. Die Zeit bis zu seiner mitternächtlichen Ankunft vertrieb in bei single.de mit Unterhaltungen. Schönerweise blieben dort sexistische Kommentare diesmal aus. Als er schließlich eintraf, redeten wir noch lang, ehe wir uns in unsere Betten verkrochen.
Den Tag über fachsimpelten wir über WoW, erstellten einen neuen Charakter, bestellten chinesich und gingen abends auf das Hafenfest. Dort trafen wir meine beste Freundin. Sein Monaten nicht mehr gesehen. Der Anfang war steif , doch nach bereits 5 minuten löste sich die Atmosphäre und bei einer Falsche Wein und Entenangeln verrbachten wir bis Miternacht den Abend. Als sie sich dann auf den Heimweg machtne, stießen wir auf Barna. Mit dem Greifer hatte ich ihm stolzzuvor seinen geliebten und lange gesuchten Scrad geangelt, und überreichte ihm ihn nun. Er verließ daraufhin seine Pärchenbegleitung, die ein wenig überrascht guckten und ging mit uns was trinekn. Bis halb 5 Uhr morgends tingelten wir über das Fest, die Kneipen und ich schmunzelte über seine nicht erzählende Antwort zur Frage, wieviele Freundinnen er schon hatte. Nach drei stunden kam schließlich eine Antwort.
Den nächsten morgen verbrachten wir auf dem Kinderflohmarkt, wo uns ein knuffeliger, verschalfener Barna über den Weg lief. Später, nachdem Andre gefahren war, traf ich ihn in WoW, schnackten noch ein bißchen. Es war sehr nett.

Außer mein Freund. Er hatte gerade mal 15 minuten Zeit für mich am WE....

Und meine Albträume. Nacht für nacht plagen sie mich. Ich werde heute abend einen Zauber gegen sie raussuchen. Hoffe, sie zu verbannen...
28.8.06 07:41


kraftlos

Die letzten 4 Wochen verliefen gut. Ich fühlte mich frisch morgends. Begierig zu arbeiten. Nun fühle ich mich erschöpft. Vielleicht leigt es daran, dass ich die letzten Tage krank war. Vielleicht aber auch daran, dass es mir schwerfällt täglich den ganzen Tag über körperliche und geistige Arbeit zu tätigen. Ich hoffe, es liegt an ersterem.
Barna hat sich noch nicht wieder gemeldet. Sollte ich mich zuerst melden? Aber warum immer ich? Man bekommt das Gefühl, er macht nur etwas mit mir, wenn ich nachfrage. Und gerade seit dem letzten Treffen...
Vielleicht ist aber auch ein abend der Ruhe gut. Aber ich fühle mich innerlich leer. Ausgemergelt. Vertrocknet. Stumpfsinnig. Wie soll ich den Abend gestalten? Buffy Folgenwären etwas schönes. Aber ich habe sie alle verlegt. Lesen. Aber was. Ich bekomme meinen Kopf nicht frei.
25.8.06 07:33


Knowing what to do?!

Den Tag über freigenommen.
Mollys Bild habe ich zuende gestaltet. Für ein Geburtstagsgeschenk ist es ganz gut gelungen. Und die Zeit wurde totgeschlagen.
Dann kursierten weiterhin zahlreiche Gedanken durch meinen Kopf. Hobbies. Neue Menschen kennenlernen. Nur wo? Den ersten Halt des Pfades fand ich bei sportspaß. Ausdrucken von Angeboten, in der Hoffnung dort hinzugehen. Der zweite Halt waren eine Vielzahl von Webseiten. Pen & Paper würd ich gern spielen. Hier und dort etwas gefunden. Aber eher rar. Verweilen tat ich als drittes auf Kontaktseiten. Allerdings glaube ich nicht,dass das der richtge Wegist, jemanden kennenzulernen. Wie auch. Ich spreche niemanden zuerst an.
24.8.06 18:23


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]