Träumers Träume

das Wochenende wär schön. ich fühle mich noch ganz in die Erinnerungen eingedeckt. mein bester Freund war zu Besuch und den Samstag verbrachten wir bei Barna. ich fühlte mich zehn Jahre zurückversetzt. ein Wodka-Abend, der bis in die frühen morgenstunden reichte. wir lachten viel, erzählten viel, und ärgerten viel. und am Sonntag diese allbekannte Müdigkeit von zu wenig Schlaf.
so sah mein Leben noch vor zehn Jahren aus. die Wochenenden in der Gesellschaft von Freunden verbracht, die Abende der Woche allein genossen. es war mein Leben und ich war zufrieden. bis der Bruch kam. der alles zum Einsturz brachte, was ich versuchte draußen zu behalten. langsam kroch er mit deinen Tentakeln schon immer durch mein Leben, oft spürte ich ihn, wie er mir die Luft abschnürte, doch ich versuchte ihn zu ignorieren. bis dahin. dann ging es nicht mehr. Seit dieser Zeit immer mehr Rückzug vor anderen, der Kampf in mir selbst hat sich selbst mehr und mehr entfacht. ich löste mich von kindlichen Vorstellungen und sah weniger blind auf einiges, aber viel zu blind auf anderes.

die samstag Nacht hat den Schmerz und die Schönheit meines Lebens damals mir wieder aufgezeigt. aber ich weiß nicht, ob es gut ist.
12.9.06 07:29
 


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Shekaina / Website (12.9.06 08:43)
manchmal kann man nur rausfinden, was man will, wenn man spürt, was man NICHT will.

irina

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